„Ich hätte Lambach auch das Finale zugetraut. Mit Ugi Dzaja hatte Lambach meiner Meinung nach auch einen der besten Spieler des Turniers“, findet Österreichs erfolgreicher Nachwuchs-Nationalteamtrainer Hermann Stadler lobende Worte für unsere Jungs. Gleichzeitig erwähnt er, wie wichtig es ist, am Boden zu bleiben und ständig weiterzuarbeiten. „Um es weiter zu schaffen, musst du immer mehr trainieren als die anderen. Es ist so wichtig, nie überheblich zu werden und Trainer zu haben, die einem zeigen, was man noch besser machen kann. Nur Lob macht Spieler schwächer, weil sie zufrieden werden. Als Trainer müssen wir loben und sie darauf hinweisen, was sie besser machen können“, so Stadler, der weiß, wovon er spricht, schließlich trainierte er Marko Arnautovic, Romano Schmid, Sascha Horvath und viele weitere Talente, die letztlich den Sprung ins Nationalteam schafften.
Das Ergebnis bei der Bundesmeisterschaft soll uns genau das zeigen: Wir haben gesehen, dass wir mit den besten Teams auf Augenhöhe sind. Dass wir es auch schaffen, diese Spiele mit spielerischen Lösungen so zu gestalten, das bessere Team zu sein. Mit Rang fünf bleibt aber auch das Gefühl eine ganz ganz große Chance ausgelassen zu haben! Als bessere Mannschaft siegten wir in der Gruppenphase gegen Wien, die schließlich mit einem 8:0 im Kreuzspiel ins Finale einzogen und auch dort gewannen. Klar, dass wir da einer vergebenen Chance etwas nachtrauern, ein Spiel nicht gewonnen zu haben, welches auf Grund der Ausgangslage wohl gewonnen werde hätte sollen. Und auf Grund dieses Spiels in der Gruppe nur Dritter geworden zu sein. Da lange nachtrauern aber nichts hilft, soll es uns eine wichtige Lehre sein, immer nach dem Bestmöglichen zu streben, nicht nachzulassen und sich Vorbilder zu suchen, die noch besser sind, als man selbst.
„Ich hab einen Spieler aus Wien gesehen. Er ist im Dribbling und in der Übersicht so stark, da möchte ich mich auch verbessern“, verrät Ugi, der damit genau das umsetzt, was Hermann Stadler erwähnte: Gut sein, Selbstvertrauen haben aber immer auch danach trachten, noch besser zu werden. Genau das ist auch unser Ziel, dem wir uns als Lehrer nach den Ferien in der Zusammenarbeit mit unseren Kindern wieder widmen werden.
Das erfolgreiche Turnier und die gewonnene Fairplay-Wertung sind bestärkende Punkte. Pünktlichkeit, Auftreten und eine faire Spielweise machten uns schon diesmal zum Sieger in der Kategorie „Fair-Play“. Der spielerische Sieger zu werden, bleibt das Ziel …
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